Nach diesem Reduktion des Jahres in der Fischerei Felchen in Grundsjömagasinet sind Hoffnungen auf Durchbruch bei den Bemühungen Grundsjön als zukünftiger Lebensraum für die unveräußerlichen Grundsjörödingen zu erhalten. In diesem Jahr betrug der Felchenfang nur noch die Hälfte des Vorjahres, was darauf hindeutet, dass die Bemühungen beginnen, spürbare Ergebnisse zugunsten des Saiblings zu erzielen. Der diesjährige Nettofang war 1,6 Tonnen im Vergleich zum letztjährigen Rekord von 3 Ihre. Es bedeutet, dass näher 3 700 Sikar ist dem Char gewichen. Hinzu kommen Auswirkungen der laufenden Fischerei mit zwei Großrussen, die im November endet. Die Größe der Schlucke ist etwas kleiner als zuvor, während Analysen auf char, Forellen und Barsche weisen deutlich erhöhte Gewichte auf.
Die Fischerei auf Felchen wurde in den letzten Jahren reduziert 21 Tage mit dem Experten Per-Arne Holt-Seeland, der die Methode des gezielten Netzfischens auf Weißfisch entwickelte. Bereits im dritten Jahr kommen sechs Meter tiefe Schwimmnetze mit einer Gesamtlänge von zum Einsatz 1 500 Meter. Die Netze wurden in all den Tagen, in denen gefischt wurde, ständig weiß getüncht. Per-Arne ist es gelungen, die Gebiete zu lokalisieren, in denen sich die Weißfische aufhalten, und sie mit Präzision zu fangen 97 Prozent mit Felchen und nur 3 Prozent mit anderen Fischen. Allan Blomkvist in Långå war der operative Projektleiter und Per-Ola Persson, Qualitätsmanager von Långåfisket, hat zusammen mit mehreren Freiwilligen an der Arbeit teilgenommen.
Die Reduktionsfischerei dauert noch bis Anfang November mit zwei großen Russen. Auch dort ist ein starker Rückgang der gefangenen Felchen zu verzeichnen.
– Natürlich weckt die Hoffnung, dass die diesjährigen Ergebnisse den Beginn eines Trendbruchs darstellen, der Grundsjörödingen die notwendigen Voraussetzungen für den Verbleib in Grundsjön gibt, sagt Helge Jonsson, Vorstandsvorsitzender des Grundsjö-Projekts und auch Vorsitzender von Långå
Fischereischutzverband.
– Kooperationskräfte mit Fortum AB, Provinzialregierung von Jämtland, Die Gemeinde Härjedalen und der Långå-Fischereimanagementverband sowie die richtige Kompetenz mit fachkundiger Hilfe und funktionierender Auftragsvergabe sind der Grund dafür, dass das Projekt gute Ergebnisse für ein klares Zielbild liefert, sagt Helge Jonsson.
Maränen sind durch einen Kraftwerkstunnel von Övre Särvsjön nach Grundsjön eingewandert. Um das Problem vollständig zu erfassen, hat der Gemeinschaftsverband in Särvsjön daher dort eine entsprechende Reduzierungsfischerei gestartet und diese Arbeiten mit dem Grundsjö-Projekt verbunden.
Glenn Fransman in Särvsjön, wurde in den Projektvorstand kooptiert.
Bilder Weißfischfang Grundsjön



