Der Vorstand des Grundsjö-Projekts trifft sich diese Woche zu einem Seminar in Långå, wo zusammen mit eingeladener Fachexpertise der Status des Projekts und die zukünftige Entwicklung besprochen werden. Es handelt sich um Fortum Sweden AB, Provinzialregierung von Jämtland, Härjedalen, Der Fischschutzverein Långå und die Dorfgemeinschaft Särvsjön, der das Projekt gehört. Die Arbeiten dauern seitdem an 2004 als die Kreisverwaltung die Initiative ergriff, in die Rettung des schützenswerten Grundsjörödingen zu investieren. Gefährdet wird er vor allem durch konkurrierende Weißfische, die über einen Tunnel, der Övre Särvsjön verbindet, in den Stausee gelangen, und durch die Gefriertrocknung des Saiblingsrogens, wenn der Stausee im Winter zur Stromerzeugung entleert wird.
Durch das Projekt werden jährlich rund eine halbe Million Kronen investiert, wobei Fortum Sverige AB für zwei Drittel verantwortlich ist und der Rest von den anderen Anteilseignern durch den Beitrag des staatlichen Fischereidienstes finanziert wird, die Baufonds und gemeinnützigen Bemühungen der Energiewirtschaft.
In einer Vorarbeit zum Seminar wird festgestellt, dass das Projekt die gesetzten Ziele erreicht hat und dass das Kooperationsmodell zwischen den Projektpartnern trotz unterschiedlicher und unterschiedlicher Interessen und Verantwortungsbereiche in der Gesellschaft gut funktioniert. Bei den Interessen geht es um den Naturschutz, Energiegewinnung und Sportfischerei, wobei sich die Projektinhaber dennoch auf das Ziel einigen können, Grundsjörödingen auch für „die gesamte Zukunft“ zu erhalten..
Die Bemühungen bestehen hauptsächlich aus der Reduzierung der Fischerei zur Reduzierung des Weißfischbestands und der unterstützten Besatzung von gedüngtem Saiblingsrogen an nicht trockengelegten Stellen.
Das Seminar widmet sich im Wesentlichen der Betrachtung neuer und entwickelter Methoden für die Zukunft. Eine Studie wurde vom Beratungsunternehmen Afry in Zusammenarbeit mit wissenschaftlicher Expertise unter anderem der Universität Umeå durchgeführt. Die Bedingungen und die Nährstoffverfügbarkeit im Grundsjömagasinet wurden untersucht. Die Idee besteht darin, möglicherweise einen „Teich im Teich“ zu bauen, der das ganze Jahr über Wasser speichert. Der Bericht zeigt, dass es Möglichkeiten zur Steigerung der Nährstoffproduktion im Magazin geben könnte.



