Angeln als natürliche Ressource ist der Kern dessen, was Långåfiskets Erbe bezeichnet werden könnte. Es ist vor allem über Wissen, Erfahrungen, Geschichte und Arbeit zu erhalten, Pflege und Nutzung der Fischerei. Es sichtbar und bekannt zu machen ist ein wichtiger Schritt, und diese Arbeit umfasst auch viele andere Elemente, die zu den Ausdrucksmitteln der Fischereikultur gehören, wie zum Beispiel die Präsentation an Orten, die einen Besuch wert sind, kulturhistorische Überreste, Porträts berühmter Fischer, Geschichten, Angeltipps und Ratschläge.
Dazu gehören auch verfeinerte Features mit Bildern und Zitaten aus Gedichten, Literatur und Kunst. Und natürlich ein oder zwei Worte mit einer Übersetzung aus Långåmålet, diese eigene Nuance des Härjedal-Dialekts.
Dass die ländliche Kultur in Lånå geschätzt wird, es ist schon lange bekannt, mit Werten und Überresten in der lebendigen Erde- und Forstkultur.
Es gibt daher viele Quellen, auf die man zurückgreifen und auf die man Geschichten und Dokumentationen zugreifen kann. Wie immer handelt es sich hier um ein frisches Produkt, das gepflegt und genutzt werden muss, bevor es durch den Generationswechsel verschwindet und so vieles in Vergessenheit gerät. Dieser kulturelle Schatz muss gepflegt werden, denn er ist im Dorf wichtig und nicht zuletzt für Gastangler, die „Hilfe“ bekommen, um mehr von dem zu erleben, was sie bereits schätzen.
Für die Durchführung der Kulturinvestition in Form einer Dokumentation bestehen gute Voraussetzungen, Kanäle und Möglichkeiten, kulturelles Erbe sichtbar zu machen. Im Fischereimanagementgebiet Långå gibt es mehrere hervorzuhebende Möglichkeiten, unser kulturelles Erbe und unsere Sehenswürdigkeiten zeigen und sichtbar machen. Dies erfolgt unter anderem über die Website von Långåfisket, durch Ausstellungen in Windschutzhütten, die als „Ausstellungen“ fungieren können, in Print und sozialen Medien, auf Messen und Versammlungen.
Die Maßnahmen werden in einer ersten Runde von Jahren in Form von Projekten umgesetzt und organisiert 2017 - 2020. Die Einführung in das Projekt erfolgte im Zusammenhang mit Långå FVOF und machte auf die Tatsache aufmerksam, dass es abgeschlossen sei 300 Jahre her, seit das älteste bekannte Dokument belegt, dass in Långå Fischfang betrieben wurde.
Margareta Selin-Ring ist neues Vorstandsmitglied von Långåfisket und wurde zur Kulturmanagerin ernannt. Margareta ist seit vielen Jahren bei Långåfisket engagiert, unter anderem durch Aufsichtstätigkeiten und als “håvfotograf”.
Du, der Gegenstände hat, Bilder oder andere Dokumentation, als Geschichten und Erlebnisse aus verschiedenen Angelplätzen und Erlebnissen, Gerne können Sie sich bei Margareta melden. Im Sommer werden einige der beliebten Angelplätze dokumentiert und beschrieben.



